Team PokerStars Pro Chris Moneymaker feierte am vergangenen Wochenende im Caesars Palace (Las Vegas) einen weiteren großen Erfolg bei der $25.000 NBC National Heads-up Championship. Nachdem es beim Main Event des PCA im Januar lange Zeit hervorragend lief, verpasste Moneymaker das Finale als Elfter am Ende knapp und musste sich mit $130.000 Preisgeld zufrieden geben. Bei der Heads-up Championship reichte es für das Finale und dementsprechend waren $300.000 bereits sicher.
Auf dem Weg ins Finale musste der Weltmeister von 2003 John Racener (November Nine 2010), Cashgame-Rakete Daniel Cates, Pokerlegende Doyle Brunson und den Weltmeister von 2010 Jonathan Duhamel aus dem Weg räumen. Gegen Teamkollege Duhamel machte Moneymaker kurzen Prozess, denn schon früh kam es auf einem Q♣J♠T♦6♦5♣-Board zum All-in und Moneymaker zeigte zum Paar Queens den King als Kicker, während Duhamel nur Q♠9♥ zu bieten hatte.
Im Finale wartete dann aber mit Erik Seidel nicht nur ein achtfacher Bracelet-Gewinner. Seidel hatte schon vor der Heads-up Championship allein in diesem Jahr rund $3,6 Millionen an Turniergewinnen eingespielt und wollte nach seiner Finalniederlage im Vorjahr gegen Annie Duke natürlich unbedingt den Titel. Gespielt wurde „best of three" und im ersten Match floppte Moneymaker Straight- und Flushdraw, traf aber nicht und verlor gegen den Drilling von Seidel. Im zweiten Match ging Moneymaker zunächst in Führung, aber Seidel verdoppelte und wenig später check-raiste Moneymaker mit K♦T♦ auf einem 5♣5♦9♥-Flop All-in und Seidel callte mit 5♠4♥. Turn und River änderten nichts und Moneymaker musste mit Rang zwei und $300.000 vorlieb nehmen. Seidel kassierte als Champion $750.000.
Nach dem Deeprun beim PCA diesmal also Platz zwei bei der NBC Heads-up Championship, das Jahr geht gut los für Chris Moneymaker.








