George Danzer: Wir fahren nach Berlin!

george-psblog2.jpgvon George Danzer

Nicht zum DFB Pokalfinale, nein, die EPT Germany steht ins Haus und dieses Jahr steht Berlin, genauer der Potsdamer Platz, auf dem Reiseplan. Die Motivation ist am Anschlag und die Vorbereitung läuft natürlich schlecht.

Online habe ich mal wieder einen soliden Downswing, als ob Pokerstars für Februar auf den Doomswitch gedrückt hätte.

Muss nichts heißen, da ich eigentlich fast nur Pot Limit Omaha gespielt habe, aber ein solider Monat mit vielen No Limit Hold'em Händen wäre optimal gewesen. Einen soliden Hold'em Monat hab ich aber rückblickend betrachtet seit ziemlich langer Zeit nicht mehr erlebt.

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Ich spiele größtenteils Mixed-Games und Omaha von Hi bis Hi-Lo. Die Varianten sind als Vorbereitung für die WSOP optimal, aber jetzt da die EPT ihren Höhepunkt erreicht, muss ich in der Kürze der Zeit mein Texas-Spiel noch ein wenig verfeinern.

Also wird an den Sonntagen Turniere gekloppt bis zum Abwinken und dann die Livesituation auf der CAPT in Bregenz trainiert. Einen kleinen Erfolg konnte ich am vergangene Sonntag auf PokerStars verbuchen, als es immerhin zum Finaltisch beim $109-NLHE-Turnier reichte.

Die beiden größeren Turniere der CAPT haben eine ziemlich optimale Struktur um sich auf die wichtigsten EPTs (zumindest für mich), das Snowfest in Saalbach, dann San Remo und Monte Carlos vorzubereiten. Es ist also richtig Preisgeld zu verdienen.

Die Qualität des Spiels wird aber auch immer höher. Während es 2006 auf Turnieren noch ziemlich tight und soft zuging, tendiert das Spiel jetzt zu loose und verrückt, aber gut. Es ist also richtig schwierig einen Vorteil herauszuspielen, was nicht heißt, das ich nicht das Selbstvertrauen habe im Feld noch Favorit zu sein.

Es verlangt aber sehr viel Konzentration.

Was immer eine valide Strategie ist, ist einfach das Spiel etwas tighter zu gestalten, um die wirklich harten Spots auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei besteht aber wieder die Gefahr tight/weak zu werden, was auch keine gute Kombination ist.

Standardstrategie ist gefragt, mit starken Lines. Dazu unter 30 Big Blinds die repushing Situationen eintrichtern und dann noch ein wenig am Tableimage feilen.
Schon bin ich bereit für den wichtigen Teil der Saison.

Auch wenn es mit einer miserablen PCA auf den Bahamas begonnen hat, bin ich zuversichtlich, dass 2010 ein grandioses Jahr wird.

Ich wünsche euch allen viel Glück und Motivation probiert das eine oder andere kleinere Satellite, ich selber probiere es auch immer günstig mit FPPs, um nicht zu viel für die EPTs auszugeben. Gelingt euch aber sicher besser.

Wir sehen uns in Berlin, George.