Der fünfte Turniertag beim $10.300 Main Event des PCA war der bisher kürzeste. Etwas mehr als drei Levels wurden gespielt, dann waren die acht Finalisten, die am Montag um den Titel und $2.200.000 Siegprämie spielen, ermittelt.
Es dauerte nicht einmal zwei Levels, da war das Feld bereits auf 16 Spieler reduziert. Zu den Bust-outs zählten unter anderem Robert Mizrachi (22.), Jeff Madsen (19.) und Praz Bansi (18.). PokerStars-Qualifikant Dimitri Hefter konnte seinen Stack ohne Showdown auf 1,9 Millionen ausbauen, ehe er an den TV-Table zu den Bigstacks Ryan D'Angelo (9,5 Millionen), John Duthie (5), Tyler Reiman (4,6) und Thomas Koral (4,1) gemoved wurde. Dimitri war allerdings nur in ganz wenige Hände verwickelt und als der bis dahin größte Pot ausgespielt wurde, saß der Student aus Heidelberg schon wieder am Nebentisch.
In Level 27 (30.000/60.000, Ante: 5.000) waren noch zwölf Pokerspieler mit von der Partie und dann fand der Traum vom Finale für Team PokerStars Pro John Duthie ein jähes Ende. Chipleader Ryan D'Angelo hatte auf 140.000 geraist und Tyler Reiman callte. Duthie machte daraus 540.000, D'Angelo foldete, aber Reiman pushte seine insgesamt 4.880.000 Chips All-in und Duthie insta-callte mit A♥A♣. Reiman drehte Q♥Q♣ um und der Flop brachte Q♠3♥6♣. Reiman hatte das Set gefloppt, den Spieß umgedreht und der K♦ am Turn und die 7♠ am River besiegelten das Schicksal von Duthie. Dem blieb noch ein Big Blind, den er eine Hand später verdreifachte, ehe in der nächsten Hand das Aus folgte. Für den Gründer der European Poker Tour blieb ein Preisgeld in Höhe von $130.000.
Für Dimitri wurde es ebenfalls eng, denn er zierte zu Beginn von Level 28 (40.000/80.000, Ante: 5.000) das Ende des Chipcounts mit 1.235.000. Dann brachte er seinen Stack mit Pocketqueens gegen A♦J♦ von Harrison Gimbel im Pot unter und es sah zunächst gut aus, denn der Flop wurde mit 9♣3♠2♦ gedealt. Die 4♦ am Turn gab Gimbel allerdings viele zusätzliche Outs und tatsächlich schlug am River die Q♦ zum Flush für den US-Amerikaner ein. Der 22-jährigen PokerStars-Qualifikant aus Deutschland musste sich ebenfalls mit $130.000 Preisgeld zufriedengeben.
Der unglaubliche Lauf von Darren Keyes endete wenig später. Darren hatte sich über die Mega-Path-Turniere von PokerStars für das PCA qualifiziert und gerade einmal 75 FPP in sein Package investiert. Seine letzten 900.000 Chips pushte er dann mit A♦K♠ und Barry Shulman callte mit J♥J♠. Das Board lief mit 3♥5♠2♣T♠T♦ aus und für den Qualifikanten gab es eine Auszahlung in Höhe von $150.000.
Die letzten Neun benötigten dann noch eine gute Stunde, um die endgültigen Finalisten zu ermitteln. Matt Haugen war mit unter einer Million in Chips der Shortstack und ging mit A♥8♦ All-in. Spätestens als Bigstack Barry Shulmann ebenfalls All-in pushte, wusste Haugen, dass er in Schwierigkeiten kommen wird und so war es dann auch. Alle anderen foldeten und Shulman zeigte K♣K♥. Die Kings hielten durch und während Shulman & Co. ihre Chips eintüteten, ging es für Haugen zum Cash-out, wo $150.000 auf ihn warteten.
Am Montag um 18 Uhr deutscher Zeit beginnt also das große Finale des PCA Main Events und es werden noch Preisgelder im Wert von fast acht Million US-Dollar vergeben. Im PCA-Livestream bei PokerStars.tv könnt ihr live dabei sein und Fragen an die Kommentatoren im Forum von IntelliPoker stellen. Updates und die Spielerprofile findet ihr natürlich im PokerStarsblog.de. Auch der World Cup of Poker VI steht Montag auf dem Programm und der Highroller-Event startet ebenfalls.
Zu den Pay-outs.
Die Chipcounts:
Ryan D'Angelo: 10.090.000
Tyler Reiman: 9.350.000
Barry Shulman: 6.805.000
Harrison Gimbel: 6.000.000
Thomas Koral: 5.370.000
Benjamin Zumani: 3.700.000
Zach Goldberg: 2.040.000
Aage Ravn: 1.690.000








