Die acht Finalisten des PokerStars.net EPT Snowfest stehen fest und mit Team PokerStars Pro Johannes Strassmann sowie Lukas Baumann bleiben ein deutscher und ein österreichischer Pokerspieler im Rennen um den EPT-Titel und die Siegprämie in Höhe von €445.000.
Lukas Baumann gehört sicherlich zu den Spielern, die niemand hier im Alpine Palace von Saalbach-Hinterglemm auf dem Zettel hatte. Der PokerStars-Qualifikant hatte sich über ein 10.000-FPP-Qualifier für das Snowfest qualifiziert und musste an Tag 4 zunächst einen herben Rückschlag einstecken, als er mit Pocketkings gegen A♥J♣ von Team PokerStars Pro Richard Toth den Kürzeren zog und auf 280.000 Chips zurückfiel.
Zu Beginn von Level 22 hatte der 24-Jährige aus Leoben in der Nähe von Graz aber das Glück, dass Brent Wheeler seine Queens aus dem Small Blind slow spielte, Lukas letztlich mit 7♦5♦ eine Straight riverte und wieder auf 650.000 hochschoss. Als es erneut eng wurde, gewann Lukas noch einen Coinflip gegen Johannes Holstege, der am Ende Elfter für €20.400 wurde, und überstand auch die tighte Phase bei noch neun Spielern. Mit 728.000 zählte Lukas zwar zu den Shortstacks, ist aber allemal für weitere Überraschungen gut.
Johannes Strassmann war zu keinem Zeitpunkt in echten Schwierigkeiten, denn er suchte sich seine Spots sehr genau aus. Er eliminierte den Franzosen Bertrand Husiaux (23./€10.200), Robert Haigh (15./€13.000) und ganz am Ende auch noch Alexander Debus (10./€28.000), der seine 742.000 Chips mit A♦K♥ riskierte und gegen A♥A♠ von Johannes lief. Der Wahlberliner nimmt 2.034.000 Chips mit in das Finale und hat damit gute Chancen seinen fünften EPT-Finaltisch endlich als strahlender Sieger abzuschließen.
Als letzter Spieler musste sich der Holländer Huub Verdonschoot verabschieden, der mit A♦J♦ gegen A♣K♥ von Brent Wheeler sein letztes All-in verlor und mit €28.000 zufrieden sein musste. Wheeler ist mit 3.096.000 dritter in Chips, hinter Russel Carson (3.463.000) und Allan Baekke, der seine Führung verteidigte und mit 4.688.000 in das Finale geht. Komplettiert wird der Finaltisch durch Jonathan Schroer (972.000), Alain Medesan (919.000) und Daniel Van Kalkeren (396.000).
Die Fans von Nasr El Nasr konnten das Daumendrücken bereits nach einer gespielten Hand einstellen. Nasr legte sich gleich mit Allan Baekke an, vierbettete mit A♣7♣ All-in und wurde von A♦K♦ gecallt. „Nach dem gestrigen Tag war ich sicher, dass er als Chipleader gleich ein Statement abgeben will", erklärte Nasr seinen mißglückten Move. David Wintersberger belegte in der Endabrechnung den 21. Platz, Bernhard Perner aus Österreich wurde 19., Florian Döhnert 16. und der Schweizer Marcel Koller 12.
Am Freitag um 14 Uhr kommt es also zum großen Poker-Showdown in den Alpen und ihr könnt bei PokerStars.tv natürlich live dabei sein. Updates in schriftlicher Form und natürlich alle Infos zu den Finalisten bekommt ih hier im PokerStarsblog.de.
Die Finalisten in der Übersicht:
Allan Baekke, Dänemark, 4.688.000
Russell Carson, Kanada, 3.463.000
Brent Wheeler, USA, 3.096.000
Johannes Strassmann, Deutschland, 2.034.000
Jonathan Schroer, USA, 972.000
Alain Medesan , Rumänien, 919.000
Lukas Baumann, Österreich, 728.000
Daniel Van Kalkeren, Niederlande, 396.000
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