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EPT Monte Carlo: Nicolas Chouity gewinnt das Grand Final

ept-thumb-promo.jpgNicolas Chouity aus Beirut hat zum Saisonabschluss der PokerStars.com European Poker Tour Season 6 den €10.600 Main Event in Monte Caro und €1.700.000 gewonnen. Der 23-Järige war mit über zehn Millionen Chips als deutlicher Favorit an den Finaltisch der letzten acht Spieler gegangen und besiegte im entscheidenden Heads-up den Österreicher Josef Klinger, der ebenfalls eine beeindruckende Leistung ablieferte und dafür mit €1 Million belohnt wurde.

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Die Finalisten


Es war sicherlich nicht das hochklassigste und spannendste Finale der EPT Geschichte, denn vor allem die beiden Franzosen Roger Hairabedian und Herve Costa versuchten sich die Preisgeldstufen hochzufolden. Zwei Stunden lang spielten beide nicht eine einzige Hand und überlebten so zunächst ihren Landsmann Mesbah Guerfi, der als Achter €140.000 erhielt.

Als Herve Costa sich dann doch durchrang mit A-Q seine letzten 660.000 Chips in Level 29 (50.000/100.000, Ante: 10.000) All-in zu puschen schlug scheinbar gleichzeitig der Blitz in der Technik-Abteilung zum EPT-Livestream ein. Ein Stromausfall sorgte dafür, dass diese Hand nicht im Stream zu sehen war und die bis dahin übersichtliche Action erst 90 Minuten später fortgesetzt wurde. Die Hand wurde natürlich gespielt und Costa konnte tatsächlich verdoppeln, denn obwohl er so passiv bis dahin gespielt hatte, war Aleh Plauski der Meinung A-T könnte gut sein und callte. Die Hand von Costa hielt durch und so schaffte er es am Ende sogar noch bis auf den vierten Platz und kassierte ein halbe Million Euro ab.

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Andrew Chan


Roger Hairabedian blindete zuvor solange runter, bis er im Big Blind schließlich mit J♠3♠ pot-commited war und gegen A♣3♦ von Chouity den Kürzeren zog. Für Rang sieben gab es €200.000 und auf Rang sechs für €300.000 musste dann schon Aleh Plauski gehen.

Josef Klinger räumte den Kanadier Andrew Chan mit Pocketkings gegen 9♣7♣ ab und während Chan als Fünfter €400.000 bekam, zementierte Josef den zweiten Rang im Chipcount. Allerdings hatte der Österreicher einmal mächtig Dusel, als er shortstacked mit T♠9♠ gegen T♥T♦ von Plauski All-in war, einen Drilling floppte und auf 2,2 Millionen verdoppelte. Eine weitere brenzlige Situation gab es wenig später gegen Chouity, als Klinger am Flop All-in war, vorn lag, am Turn aber ausgedrawt wurde und durch ein As am River in letzter Minute den Hals als noch aus der Schlinge zog.

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Josef Klinger durfte sich wenig später wieder setzen


Zu dritt bäumte sich Dominykas Karmazinas aus Litauen noch einmal mit einem Verdoppler gegen Chouity auf. Aber der Libanese konnte mit seinem Monsterstack (18,5 Millionen) natürlich viel höheres Risiko gehen und schaltete Dominykas letztlich mit A♣6♦ gegen A♦7♠ aus (Turn: 6♣). Dominykas war allerdings mehr als zufrieden mit seinem Abschneiden, das mit €700.000 belohnt wurde.

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Heads-up


Im Heads-up führte Chouity mit fast 5:1 in Chips, doch Josef Klinger verkürzte schnell auf 3 zu 1 und schien einen genauen Plan zu haben, um das Blatt noch zu wenden. Dazu kam es aber nicht. Chouity eröffnete die letzte Hand des Abends und Klinger fand mit 8♣8♦ im Big Blind eine Hand, die bei dieser Chipkonstellation zwangsläufig zum All-in führte. Nicolas Chouity hatte aber die passende Antwort parat: A♣A♦! Das letzte Board brachte 9♥T♠K♦4♠Q♣ und der Start-Ziel-Sieg des Libanesen war perfekt.

Das Ergebnis:

1 - Nicolas Chouity, Libanon, PokerStars-Qualifikant, €1.700.000

2 - Josef Klinger, Österreich, PokerStars-Spieler, €1.000.000
3 - Dominykas Karmazinas, Litauen, PokerStars-Spieler, €700.000
4 - Herve Costa. Frankreich, €500.000
5 - Andrew Chen, Kanada, PokerStars-Qualifikant, €400.000
6 - Aleh Plauski, Weißrussland, PokerStars-Qualifikant, €300.000
7 - Roger Hairabedian, Frankreich, €200.000
8 - Mesbah Guerfi, Frankreich, €140.000

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