EPT Berlin: Stefan Huber knackt die Million, Johannes Strassmann bleibt dran

ept-thumb-promo.jpgEs war ein langer und spannender zweiter Turniertag bei der PokerStars.net European Poker Tour Berlin im Ballroom des Grand Hyatt, der zudem einige Überraschungen zu bieten hatte. 584 Spieler waren an die Tische zurückgekehrt, sieben weitere Levels angesetzt und das Turnier nahm von Beginn an richtig Fahrt auf.

In den Level 10 und 11 verabschiedeten sich allein rund 280 Pokerspieler, unter anderem auch Nasr El Nasr, Florian Langmann, Niklas Heincker, Daniel Drescher, Sven Ellrich, Aaron Szerencses, Sandra Ambroz und Charlotte Roche. Florian erwischte es ganz bitter. Er reraiste vor dem Flop vom Button mit Pockettens, der Initial-Raiser callte und der Flop brachte K♦T♦5♥. Sein Gegner setzte dann von vorn 8.000 in den 23.000er Pot, Flo erhöhte mit dem Set auf 25.000 und es kam letztlich zum All-in für den Team PokerStars Pro. Sein Gegner zeigte 2♦3♦ zum Flushdraw, am Turn kam die 6♣ und am River die 9♦. Damit war das Heimspiel für Florian gelaufen.

Sebastian Ruthenberg musste in Level 15 (2.000/4.000, Ante: 400) seinen Stuhl räumen und ich habe den erfolgsverwöhnten Hamburger lange nicht mehr so enttäuscht gesehen. Es war ein Move gegen den richtigen Spieler, aber zum falschen Zeitpunkt. Zunächst hatte Jonas Gutteck den Pot für 9.000 Chips eröffnet und Sebastian callte vom Small Blind. Aus dem Big Blind squeezte der aggressive Franzose Marc Inizan auf 38.000, Jonas foldete, aber Sebastian ging daraufhin für 170.000 All-in. Inizan callte mit Pockettens, Sebastian zeigte A-Q und das Board blankte aus.

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Johannes Strassmann


Bei noch 147 Spieler in Level 16 (2.500/5.000, Ante: 500) nahm Sebastians Teamkollege Johannes Strassmann dem Franzosen dann aber die Führung im Chipcount ab. Johannes hatte aus früher Position geraist, Inizan reraiste aus dem Big Blind und Johannes callte. Es lagen 80.000 Chips im Pot, der Flop wurde mit 6♦A♣3♦ gedealt und beide Spieler checkten. Inizan checkte dann auch die T♦ am Turn und callte die Bet für 60.000 von Johannes. Am River fiel die 9♥ und plötzlich setzte Inizan von vorn 75.000. Johannes schüttelte verwirrt den Kopf, zählte die Chips ab und machte den Call mit A♠8♠. Der Franzose zeigte Pocketkings und Johannes hatte nach dieser Hand 810.000 Chips vor sich liegen, Inizan noch 700.000.

Nach der Bubble folgte das überraschende Aus für George Danzer gegen Stefan Huber. Das Board zeigte T♠J♣9♦2♦4♥, George hatte über alle Straßen check-call gespielt und wurde am River von Stefan All-in gesetzt. 240.000 Chips hatte George noch und er nutzte jede Sekunde aus, bis er sich für den Call entschied. Stefan Huber drehte K♠Q♣ für die Nuts um und George muckte fassungslos seine Karten. Aus der Traum für George, der €7.000 kassierte, und Chiplead für Stefan.

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Stefan Huber


Benjamin Kang konnte seinen Stack nach der Bubble noch einmal mit Pockettens gegen Pocket-Achten verdoppeln und schloss letztlich mit 166.000 Chips ab. Vorne thront allerdings Stefan Huber mit 1.087.500 in Chips, vor Johannes Strassmann mit 794.500. Mithalten können da noch der Däne Rehne Pedersen (769.500) und Team PokerStars Pro Jude Ainsworth (720.500) aus Irland. Jonas Gutteck liegt auf Rang 5 mit 622.500. Seht gut sieht es zudem beim Österreicher Sebastian Panny (442.500), Nico Behling (379.500) und Christophe Groß (372.500) sowie William Thorson (432.500), Marcel Luske (387.500) und Julian Thew (421.00) (alle drei vom Team PokerStars Pro) aus.

Die kompletten Chipcounts der letzten 124 Spieler für Tag 3 findet ihr in der Chipcountliste.

Am Freitag ab 12 Uhr geht es dann weiter im Grand Hyatt und es soll auf die letzten 24 heruntergespielt werden. Updates gibt es wie immer im PokerStarsblog.de.