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EPT Prag: 95 Spieler bleiben im Rennen

ept-thumb-promo.jpg328 Pokerspieler kehrten am Donnerstag in den Turniersaal des Atrium Casino im Hilton Hotel zurück, um den zweiten Turniertag der PokerStars.com European Poker Tour in Angriff zu nehmen. Als Chipleader trat der Chemnitzer Marc Gork an und der hatte es wohl gerade soeben aus dem Bett geschafft, denn er kam in Bademantel und Badelatschen an den Tisch.

Um es vorweg zu nehmen, es wurde nicht der Tag des Marc Gork. Nachdem sich sein Stack zunächst nicht sonderlich bewegt hatte, schmolz der Stapel dann bis zum 14. und letzten Level des Tages (1.500/3.000, Ante: 300) doch auf 80.000 Chips und hatte sich damit halbiert. Dann folgte eine Hand, die Marc noch lange im Gedächtnis bleiben wird, denn er schaffte es seinen Stack mit Pocketjacks gegen Pockettens im Pot unterzubringen. Aber das Board zeigte letztlich eine Straight von der Vier bis zur Acht und der Pot wurde geteilt. Nur eine Hand später bekam Marc dann A-Q gedealt, ein Spieler vor ihm hatte geraist und er ging All-in. Der Initial-Raiser callte mit A-K, das Board änderte nichts und Marc war ausgeschieden.

Einen harten Bad Beat musste bereits in Level 11 (800/1.600, Ante: 200) David Wintersberger hinnehmen. Die Hand verlief zunächst besser als geplant, das Board zeigte 4♦4♠Q♥J♦ und es lagen schon gut 140.000 Chips in der Mitte, als David auch noch seine reslichen gut 90.000 nachschob. Yann Brosolo überlegte lange, callte dann aber mit 5♠5♥. David drehte K♠K♦ im Showdown um und hatte den Chiplead vor Augen. Der Dealer drehte dann aber die 5♦ am River um und David musste völlig geschockt seinen Stuhl räumen.

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Ramon Kulovits


Der Franzose übernahm so die Führung und eliminierte kurz nach Beginn von Level 13 (1.200/2.400, Ante: 200) aus noch Ramon Kulovits, der knapp über 100.000 Chips hielt. Der PokerStars-Qualifikant erhöhte nach Borsolos Raise auf 14.400 und wurde gecallt. Der Flop brachte dann J♥4♣3♣, Brosolo check-raiste All-in, Ramon callte mit A♣A♦ und musste mit ansehen, wie Brosolo J♦J♠ zum Set umdrehte. Zwei Blanks auf Turn und River bedeuteten das Endgültige Aus für Ramon.

Für Team PokerStars Pro Florian Langmann war es ein sehr durchwachsener Tag und es ging zunächst einmal runter auf 65.000. Dann konnte er mit Pocketaces gegen A-K verdoppeln, doch der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Er hatte erstmals die Marke von 150.000 Chips durchbrochen, da kam es, nach einem Raise von Pierre Neuville und einem Reraise von Florian, zum All-in für 60.900 Chips. Neuville, Runner-up von Vilamoura, zeigte Pocketkings, Florian Pocketqueens und der Dealer legte 7♠A♣9♦A♦9♣ in die Mitte. Letztlich beendete Florian den Tag dort wo er ihn begonnen hatte. Ok nicht ganz, 107.600 bedeuten 1.100 Chips weniger als nach Tag 1.

Ein starkes Comeback legte Tim Kahlmeyer hin, der zeitweise nur noch 20.000 Chips hielt. Der große Befreiungsschlag folgte durch einen Double-up auf 100.000 mit Pocketqueens gegen Pocket-Achten. Am Ende durfte Tim dann 146.700 Chips eintüten.

Noch besser schnitten Steven Thomsen (247.800), Karl-Heinz Klose (246.800), Daniel Drescher (201.400), Bastian Trachte (200.600), Sven Eichelbaum (184.000), Christoph Erbler (182.900), Michael Schulz (167.400) und Andreas Eiler (158.200) ab. Mit etwas weniger Chips muss Team PokerStars Pro Sandra Naujoks auskommen. Die Berlinerin hatte zwar auch schon die 200.000er Marke geknackt, letztlich waren es aber 130.400.

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Sandra Naujoks


Insgesamt überlebten 95 Spieler den Tag und so geht es am Freitag ab 12 Uhr gleich in Richtung Moneybubble, denn die ersten 80 Plätze werden bezahlt. Yann Brosolo wird dann mit 574.000 als Chipleader starten. Ihm auf den Fersen sind Landsmann Rui Cao (522.500) und Team PokerStars Pro Pieter de Korver (456.800). Einmal mehr ganz weit vorn liegt auch Anthony Lellouche (363.100). Vom Team PokerStars Pro sind neben de Korver, Sandra und Florian auch Luca Pagano, Arnaud Mattern und Marcin Horecki noch aussichtsreich im Rennen.

Zu den Chipcounts.

Zu den Pay-outs.

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