EPT London: Schnelles Finale in London

ept-thumb-promo.jpgBereits um 19:10 Uhr Ortszeit London war das mit Spannung erwartete Finale des Main Events der EPT London gelaufen. Aaron Gustavson ging als Chipleader an den Finaltisch, gefolgt von WSOP-Champion und Team PokerStars Pro Peter Eastgate. Gute Chancen auf den ganz großen Wurf hatte auch der erst 19-jährige deutsche Spieler Nikolai Senninger.

1 - Aaron Gustavson 7.140.000
2 - Peter Eastgate 3.535.000
3 - Martin Gudvangen 3.510.000
4 - Nikolai Senninger 2.175.000
5 - Dominic Cullen 2.105.000
6 - Raymond Wu 1.535.000
7 - Rui Milhomens 1.100.000
8 - Karim Bennani 845.000

(Spielerprofile)

Als erster Spieler musste sich in Level 28 (40.000/80.000, Ante: 5.000) Karim Bannani verabschieden. Er war als Shortstack gestartet und pushte letztlich seine restlichen 265.000 mit K♦3♥ All-in. Rui Milhomens callte mit K♠T♠ und der Dealer legte dann J♠7♦3♠4♠5♣ zum Flush für den Portugiesen. Karim Bannani musste sich mit Rang acht und £50.100 Preisgeld begnügen.

In Level 29 (50.000/100.000, Ante: 10.000) folgten kurz nacheinander Raymond Wu (7./£87.000) und Milhomens (6./£124.000). Wu, der zum Team PokerStars Asia gehört und hier seine erste EPT spielte, pushte für 650.000 mit Q♣T♥ vom Button All-in, Aaron Gustavson erhöhte vom Small Blind mit K♣6♣. Gleich im Flop kam ein König, der ausreichte für den PokerStars-Qualifikanten aus den USA (Board: K♥8♥5♦5♣2♦).

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Peter Eastgate


Milhomens eröffnete wenig später für 230.000 und Team PokerStars Pro Peter Eastgate pushte vom Big Blind All-in. Milhomens callte zögerlich mit Pocket-Achten, der Weltmeister zeigte A♦T♠. Bis zum Turn hielten die Achten, aber am River schlug die T♥ ein und während Milhomens an die Rails musste, übernahm Eastgate erstmals die Führung mit 7.380.000 in Chips.

Nikolai Senninger hielt knapp 1,5 Millionen Chips und war unter Druck, denn nur Dominic Cullen hatte mit 1,6 Millionen ähnlich wenig zu bieten. Aaron Gustavson und Martin Gudvangen waren mit 4 bzw. 6,4 Millionen ausgestattet.

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Nikolai Senninger


Nikolai schaffte aber noch in Level 29 zwei Verdoppler gegen Gudvangen. Zunächst mit A♣8♠ gegen T♥6♦ nach Preflop-All-in, dann mit Pocketqueens. Am Flop lagen K♣Q♦K♥, Nikolai setzte mit seinem Full House 275.000 an und Gudvangen checkraiste auf 735.000. Nikolai callte und die 4♠ am Turn wurde von beiden gecheckt. Gudvangen checkte auch die 5♣ am River, doch Nikolai schob seine restlichen 1,4 Millionen in die Mitte und wurde vom Norwegen mit Q-J gecallt. Mit 5.180.000 war plötzlich wieder alles drin für den Deutschen.

Und so erwischte es auf Rang fünf (£173,000) den Engländer Dominic Cullen, der mit seinem Stack und A♠T♠ All-in pushte. Aaron Gustavson callte umgehend mit 8♣8♥ und das Board wurde mit 8♦5♥4♦Q♥K♠ gedealt.

Nikolai verlor dann zwar über eine Million an Gustavson, sorgte wenig später aber für das Ausscheiden von Gudvangen, der vom Small Blind mit A♦3♣ All-in ging und von Nikolai im Big Blind mit A♥Q♣ gecallt wurde. Gudvangen wurde Vierter für £227.000 und für Gustavson, Eastgate und Nikolai ging es um den EPT-Titel von London.

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Aaron Gustavson


Es war dann die letzte Hand in Level 30, nach der Nikolai Senninger seinen Stuhl räumen musste. Nikolai hatte für 275.000 eröffnet und callte das Reraise von Aaron Gustavson. Der Flop brachte 3♦7♥Q♥, Gustavson setzte 1.140.000 und wieder callte Nikolai. Vier Millionen waren im Pot und nach der 9♣ am Turn setzte Gustavson den Deutschen All-in. Nikolai überlegte, zählte seine Chips und machte den Call mit Pocket-Achten, Gustavson zeigte Q♦T♠ für Toppair. Am River kam noch die T♣ zum zweiten Paar für den US-Amerikaner und Nikolai blieb Rang drei für stolze £285.000 Preisgeld.

Gustavson hielt im Heads-up dann 14 millionen in Chips, Peter Eastgate 7,9 Millionen und es dauerte nur wenige Hände, bis die EPT London entscheiden war. Eastgate hatte in der ersten Hand über zwei Millionen Chips abgeben und war wenig später, nach Raise und Reraise von Gustavson, mit A♥9♦ und 5,2 Millionen All-in. Gustavson callte mit A♠Q♦ und das letzte Board der EPT London brachte 3♠5♦6♥K♣J♥.

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PokerStars-Qualifikant Gustavson erhielt für den Sieg die Prämie in Höhe von £850.000, Team PokerStars Pro Peter Eastgate durfte sich über £530.000 freuen.

Das Ergebnis vom Finaltisch:

1. Aaron Gustavson (USA) PokerStars-Qualifikant £850.000
2. Peter Eastgate (Dänemark)Team PokerStars Pro £530.000
3. Nikolai Senninger (Deutschland) £285.000
4. Martin Gudvangen (Norwegen) PokerStars-Qualifikant £227.000
5. Dominic Cullen (England) PokerStars-Spieler £173.000
6. Rui Milhomens (Portugal) £124.000
7. Raymond Wu (Taiwan) Team PokerStars Pro Asia £87.000
8. Karim Bennani (Frankreich) £50.100