Mit Julian Herold hat sich ein weiterer deutscher Pokerspieler verabschiedet und ich möchte wetten, dass Julian sich ziemlich über seine Spielweise in der letzte Hand ärgern wird. Ben Thavisin hatte das Spiel mit einem Raise auf 1.500 eröffnet, Julian, Ben Kang sowie die beiden Blinds callten und zu fünft sahen sie den Flop mit T♥4♦5♠. Es wurde zu Julian gecheckt und der feuerte 6.000 ab, Ben Kang foldete, aber der Spieler im Small Blind erhöhte auf 12.625. Der Big Blind und Ben Thavisin foldeten ebenfalls, aber Julian entschied sich nach kurzer Bedenkzeit auch seine restlichen 30.000 zu riskieren. Der Small Blind callte insta, Julian drehte Q♦T♦ für Top Pair und sah gegen die Pocket-Vieren seines Gegners ganz alt aus. Die 8♠ am Turn und die 2♣ am River besiegelten sein Schicksal.
Eine Hand später raiste Ben Thavisin auf 1.800 und Martin Wendt aus Dänemark erhöhte auf 5.500. Ben überlegte kurz und shovte für 35.000 All-in. „Du bist ein bisschen nervös", hakte Martin nach, merkte aber, dass Ben alles andere als Unsicher war und foldete.
Benjamin Kang muss sich langsam sputen, denn bald beginnt Level 8 (400/800, Ante: 75) und dem Wahl-Hamburger bleiben nur noch 14.000 in Chips. Besser geht es da Teamkollegin Sandra Naujoks mit 55.500, Tim Kahlmeyer (65.000) und Frank Blümlein (53.000). Für Bernhard Perner (19.000) aus Österreich wird ebenfalls eng.
Daniel Negreanu, der schon deutlich unter 10.000 lag, hat sich erholt und zuletzt auch einen spanischen Spieler seine restlichen 15.000 abgenommen. Sein Chipstapel ist jetzt mit 65.000 Chips gefüllt und die Laune damit deutlich gestiegen.








