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EPT Barcelona: Die acht Finalisten stehen fest

ept-thumb-promo.jpgEs war der erwartet lange Tag im Casino Barcelona und es dauerte bis um 23.00 Uhr, ehe die acht Finalisten gefunden waren, die am Mittwoch um den Titel der PokerStars.com European Poker Barcelona spielen werden, der gleichzeitig €850.000 wert ist.

Der letzte Deutsche unter den 23 Spielern an Tag 4 war Joram Voelklein und für den lief von Beginn an nichts zusammen. Gleich zweimal platzte ein Bluff und Joram war im ersten Break sichtlich bedient: „Ich hab zwei Hände so schlecht gespielt und jetzt sitz ich da mit 350.000 Chips."

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Joram Voelklein


Joram war dann sogar runter auf 250.000, nachdem er zweimal den Pot eröffnet hatte, von Matt Lapossie geraist wurde und foldete. Dann saß er im Big Blind (Level 21: 8.000/16.000; Ante: 2.000), Lapossie raiste auf 34.000, Marc Goodwin callte vom Button und Joram schob All-in. Der Kanadier foldete, aber Goodwin callte mit 8♥8♦ und es kam zum Coinflip gegen A♥J♥ des Müncheners. Der Flop brachte sofort das Set (7♣Q♦8♠) für den Briten, am Turn tauchte die 3♥ auf und am River der J♣. Nach seinem 27. Platz in Kiew für €8.600, gibt es diesmal für Rang 20 €26.000 Preisgeld. Aufgrund der guten Ausgangsposition, als Fünfter in Chips zu Beginn des Tages, sicherlich eine herbe Enttäuschung.

Fast zeitgleich erwischte es auch Team PokerStars Pro Bertrand ElkY Grospellier. Oleksandr Vaserfirer ging All-in für 1750.000 und der Franzose callte mit seinen restlichen 125.000 und K♦J♦. Vaserfirer drehte A♠3♠ um und das Board änderte nichts an der Ausgangsposition. ElkY musste seinen Traum vom zweiten EPT-Titel also begraben und kassierte als 19. Ebenfalls €26.000 Preisgeld.

Es ging weiter hin schnell, denn ebenfalls in Level 21 musste mit Jan Boublie ein weiterer EPT-Champion seinen Stuhl räumen. Boubli hatte in der Season 2 hier in Barcelona gewonnen, diesmal reichte es zum 18. Rang (€26.000).

In regelmäßigen Abständen verabschiedeten sich weitere Spieler. In Level 22 (10.000/20.000, Ante: 2.000) verabschiedete sich auch Roland de Wolfe (15.). Zuvor hatte er bereits einen heftigen Rückschlag hinnehmen müssen, als seine Asse durch die Könige von Shortstack Cornel Cipman (Flop: K) geknackt wurden. Zwar bleiben ihm noch 550.000, aber es lief nichts mehr zusammen. Shorstacked schob er seine restlichen Chips mit A-5 in die Mitte, Carter Phillips callte mit Pocket-Achten und das Board brachte 8-4-6-9-5.

Damit blieben nur Mike McDonald und Jens Kyllonen, die noch die Möglichkeit hatten als erster Spieler überhaupt einen zweiten EPT-Titel zu gewinnen.

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Jens Kyllonen


Aber auch Kyllonen, der im Frühjahr in Kopenhagen triumphierte schaffte es nicht und dabei hatte er vor seiner Bus-out-Hand 1,4 Millionen Chips vor sich liegen. Er raiste auf 60.000, Carter Phillips re-raiste auf 175.000 und der Finne ging All-in. Im Showdown zeigte er Pocketjacks und Phillips Pocketkings. Das Board mit T♠6♥6♣5♣8♥ brachte keine Wende und damit Rang 12 für Kyllonen (€40.000).

Ihm folgte, wie sollte es anders sein, Mike McDonald. Kurz nach der Dinnerbreak pushte der Kanadier vor dem Flop mit K♦Q♠ und Chipleader Carter Phillips callte mit Pocket-Sechsen. Das Board half dem Sieger der EPT Dortmund 2008 nicht und auch er kassierte als Elfter €40.000 Preisgeld.

Nachdem dann auch Cornel Cimpan eliminiert war (9./€50.000), nahmen die restlichen neun Spieler am TV-Table Platz und dort packte der Chipleader, Carter Phillips(3,5 Millionen Chips), einen riesigen Bluff gegen Marc Goodwin aus, der ebenfalls mit guten 2,5 Millionen ausgestattet war. Phillips eröffnete in Level 25 (20.000/40.000, Ante: 4.000) auf 95.000, Lapossie callte und Goodwin re-raiste auf 325.000. Phillips sezte zur Vier-bet an und schob 620.000 in die Mitte. Lapossie ging aus dem Weg, aber Goodwin callte. Der Flop kam sehr gefährlich mit Q♦T♥9♦ und beide checkten. Am Turn wurde es noch gefährlicher, denn das A♥ tauchte auf. Daraufhin feuerte Phillips 700.000 Chips ab und Goodwin musste eine ganz schwere Entscheidung treffen. Letztlich foldete er A-K und der US-Amerikaner drehte 8♣6♣ um!

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Carter Phillips


Doch der Brite musste sich nicht lange ärgern, denn er war es, der Tag 4 beendete, indem er Julien Nuijten. Der Holländer dominierte mit A-K Goodwins A-Q, aber das Board brachte A-Q-6-7-5 und so musste er mit Rang 9 und €50.000 Preisgeld vorlieb nehmen. Die ganz großen Beträge spielen andere unter sich aus.

Die Chipcounts:

Carter Phillips - 4.377.000
Marc Goodwin - 3.072.000
Matt Lapossie - 2.938.000
Asa Smith - 1.376.000
Georgios Kapalas - 818.000
Toni Ojala - 750.000
Mihai Manole - 542.000
Santiago Terrazas - 406.000

Und die Pay-outs:

1 - €850,000
2 - €530,000
3 - €300,000
4 - €250,000
5 - €200,000
6 - €160,000
7 - €120,000
8 - €80,000

9 - Julien Nuijten, Holland, €50.000
10 - Cornell Cimpan, USA, €50.000
11 - Mike McDonald, USA, €40.000
12 - Jens Kyllonen, Finland, €40.000
13 - Michael Greco, UK, €35.000
14 - Ari Kolpanitzki, Israel, €35.000
15 - Roland de Wolfe, UK, €30.000
16 - Oleksandr Vaserfirer, Ukraine, €30.000
17 - Patrick Bueno, France, €26.000
18 - Jan Boubli, France, €26.000
19 - Bertrand "ElkY" Grospellier, Team PokerStars Pro, €26.000
20 - Joram Volklein, Germany, €26.000
21 - Jose Carreres, Spain, €26.000
22 - David Robinson, USA, PokerStars qualifier, €26.000
23 - Adam Markovitz, Hungary, PokerStars qualifier, €26.000

Das Finale gibt es natürlich bei EPTLive zu sehen. Die entscheidenden Hände und Infos zu Spieler findet aber auch ihr hier im PokerStarsblog.de. Um 14 Uhr geht es los am Mittwoch.

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