WSOP 2016: Noch zwei Etappen bis zum Finaltisch, 80 Spieler bleiben im Rennen

Der Kampf um die neun Plätze am Finaltisch beim $10.000 Main Event der World Series of Poker 2016 nähert sich der entscheidenden Phase. Am gestrigen 5. Spieltag schrumpfte das Feld auf die letzten 80 Spieler, zwei weitere Spieltage gilt es also noch zu überstehen bis zum großen Zwischenziel, denn das Finale (30. Oktober bis 1. November) wird auch in diesem erst nach mehrmonatiger Pause ausgetragen.

Mit Marc-Andre Ladouceur und Jennifer Shahade sind die letzten beiden Vertreter vom Team PokerStars gestern ausgeschieden. Shahade investierte ihre letzten Chips mit Pocketaces, ihr Gegner hielt Pocketqueens und traf den Flush, so dass die US-Amerikanerin für Rang 204 $42.285 kassierte. Ladouceur, der den Main Event 2011 als 63. und 2013 als 13. abgeschlossen hatte, musste sich in diesem Jahr mit Rang 139 und $49.108 Preisgeld zufrieden geben.

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Jennifer Shahade

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Marc-Andre Ladouceur

Von den 15 verbliebenen deutschsprachigen Spieler, sind gestern zwei Drittel auf der Strecke geblieben, darunter auch Christopher Frank, der als bester Deutscher in den Tag gestartet war, dann aber nicht über Platz 128 für $49.108 hinaus kam.

Die weiteren Platzierungen:

104. Sebastian Dornbracht ($49.108)
112. Alexander Debus ($49.108)
116. Josip Simunic ($49.108)
124. Robin William ($49.108)
168. Christoph Bruell ($42.285)
193. Max Altergott ($42.285)
229. Benjamin Ridgway ($36.708)
236. Julian Stuer ($36.708)
244. Mathias Wessel ($36.708)

Das bedeutet gleichzeitig, dass noch vier Deutsche und ein Österreicher weiter vom ganz großen Coup Träumen dürfen, auch wenn die Ausgangspositionen nicht den ganz großen Optimismus zulassen.

Am besten sieht es zurzeit für Paul Hoefer aus, der mit 3.135.000 Chips (39 Big Blinds) aber noch unter dem Durchschnitt von 4,2 Millionen Chips liegt. Die weiteren Kandidaten sind Jonas Lauck (2.325.000), Dietrich Fast (1.770.000), Nicolas Fischer (1.525.000) und Matthias Habernig (2.055.000) aus Österreich.

Von den internationalen Bignames mussten neben Ladouceur und Shahade unter anderem Maria Ho (242./$36.708), Shaun Deeb (221./$42.285), John Dibella (195./$42.285), Johnny Chan (180./$42.285), Sorel Mizzi (157./$49.108), Todd Brunson (154./$49.108), Greg Raymer (122./$49.108), Gaelle Baumann (102./$49.108), Ami Barer (101./$49.108), Brian Piccioli (84./$67.855) und ganz zum Schluss auch Vladimir Geshkenbein (81./$80.721) ihre Stühle räumen.

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Der Amazon Room an Spieltag 5

Und dennoch sind jede Menge andere Top-Spieler noch mit von der Partie, wie zum Beispiel EPT-Regular Kenny Hallaert (10.050.000 Chips) aus Belgien, der als einer von drei Spielern mehr als 10 Millionen Chips hält, Griffin Benger (9.860.000) aus Kanada, die US-Amerikaner Paul Volpe (7.290.000), Tom Marchese (7.155.000) und Dan Colman (6.345.000), Antoine Saout (6.705.000) aus Frankreich, der Australier James Obst (4.880.000), Per Linde (4.570.000) aus Schweden oder die beiden Briten Max Silver (3.545.000) und Tom Middleton (2.100.000).

Auch Chipleader Jerry Wong (11.555.000) weiß, wie es sich anfühlt einen großen Finaltisch zu spielen, 2013 schloss er das PCA auf Rang drei ab. Auf Rang zwei liegt der Neuseeländer Jan Suchanek (10.305.000), der 2014 beim $1.500 10-Game Mix hier in Las Vegas als Runner-up nur knapp an einem Bracelet vorbeirauschte.

Weiter geht es für die letzten 80 Spieler heute Abend mit Level 27 und Blinds 40.000/80.000/10.000.

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