WSOP 2007: Rückblick aus deutscher Sicht

 

Die World Series of Poker 2007 ist mittlerweile Geschichte und aus deutscher Sicht war es die erfolgreichste die es je gab.

Der Poker-Boom in Deutschland ist ungebrochen und spätestens die WSOP 2007 hat die für jede Sportart notwendigen Vorbilder hervorgebracht. Deren Erfolge werden viele weitere talentierte deutsche Pokerspieler — die zweifelsohne in einer Vielzahl vorhanden sind — anspornen und die "deutsche Gründlichkeit" wird in Zukunft dafür sorgen, dass Poker-Deutschland auch weltweit immer mehr Beachtung finden wird.

Sicherlich werden auch in Zukunft die Turniere dieser Welt von den Amerikanern aufgrund der Masse an Spielern dominiert werden, aber dass Deutschland bereits in diesem Jahr hinter den USA und Kanada die dritterfolgreichste Nation bei den Weltmeisterschaften war ist ein deutlicher Fingerzeig, welches Potential in diesem vergleichsweise kleinem Land vorhanden ist.

 

Team PokerStars Mitglied Katja Thater 

Belegt wird dieser Erfolg durch Zahlen. Es waren nicht nur die beiden Bracelets durch Team PokerStars Mitglied

Katja Thater ist die wohl bekannteste und erfolgreichste deutsche Pokerspielerin und Mitglied im Team Poker Stars.', STICKY, CLOSECLICK, CAPTION, 'Katja Thater',BELOW,RIGHT, WIDTH, 300, FGCOLOR, '#CCCCCC', BGCOLOR, '#660000', TEXTCOLOR, '#000000', CAPCOLOR, '', OFFSETX, 10, OFFSETY, 10);" onmouseout="return nd();" onmouseover="return overlib('

 Katja Thater ist die wohl bekannteste und erfolgreichste deutsche Pokerspielerin und Mitglied im Team Poker Stars.

', CAPTION, 'Katja Thater',BELOW,RIGHT, WIDTH, 300, FGCOLOR, '#CCCCCC', BGCOLOR, '#660000', TEXTCOLOR, '#000000', CAPCOLOR, '#FFFFFF', OFFSETX, 10, OFFSETY, 10);" class="infopop">Katja Thater
und Michael Keiner, denn insgesamt erreichten zehn verschiedene Spieler in diesem Jahr einen Finaltisch bei der World Series, Katja Thater gelang dieses Kunststück gleich zweimal. Und dass in Deutschland nicht nur Hold'em gespielt wird kam ebenfalls klar zum Ausdruck. Die deutschen Bracelets gab es beim Seven Card Razz und Seven Card Stud, Alexander Jung saß am Final-Table eines H.O.R.S.E.-Events, George Danzer beim Pot-Limit Omaha Hi-Low und Mark Bartlog beim Deuce to Seven Triple Draw.

 


Christiane Klecz

Bereits vor Beginn des Main-Events war mit 49 ITM-Platzierungen die Grenze von einer Million Dollar an Preisgeldern geknackt und es kamen weitere $414.753 dazu, sodass die Gesamtsumme am Ende bei stolzen $1.555.627 liegt. Zwar fehlte bei der "World Championship Texas No-Limit Hold'em" eine echte Top-Platzierung, aber mit acht Spielern in den Geldrängen, darunter mit Christiane Klecz auch eine Frau, ist auch der abschließende Main-Event als großer Erfolg einzustufen.


Niklas Heinecker

In der deutsche Geldrangliste der WSOP liegt Andreas Krause ganz vorn. Wie konstant Krause in Las Vegas gespielt hat belegt die Tatsache, dass er seine sechs ITM-Platzierungen gleichmäßig auf die kompletten sieben Turnierwochen verteilt hat. Angefangen mit dem Final-Table (Event #3) am 5. Juni bis hin zum 110. Platz im Main-Event am 15. Juli. Fast gleichauf liegt Katja Thater, die als erste deutsche Frau überhaupt und als weltweit erste Frau seit drei Jahren einen offenen Event der WSOP gewinnen konnte. An dritter Stelle folgt Michael Keiner, der auch nach der Erfüllung seines Lebenstraumes sicherlich nicht in Rente gehen wird. Ebenfalls in den sechsstelligen Bereich schaffte es Niklas Heinecker durch seinen starken 80. Platz beim Main-Event.

 

Archiv