WSOP 2017: Negreanu, Mercier und Ramos erreichen Tag drei der Poker Players Championship

Buy-ins jenseits der $50.000 sind im weltweiten Pokerzirkus längst keine Seltenheit mehr. Im Gegenteil, wir haben uns bereits dran gewöhnt, dass die ganz großen Stars der Szene mehrfach im Jahr $100.000 und mehr bei den Super Highroller Events auf den Tisch legen. Und dennoch ist die $50.000 Poker Players Championship der World Series of Poker Jahr für Jahr eines der absoluten Highlights.

Der Hauptgrund dafür liegt auf der Hand. Während bei den üblichen Super Highroller Events No-Limit Hold'em gespielt wird, sind bei der Poker Players Championship Allroundfähigkeiten gefragt. Denn um eine echte Chance auf das Bracelet zu haben, müssen die Spieler gleich acht Varianten beherrschen.

Die ersten zwei der insgesamt fünf Spieltage sind mittlerweile absolviert, von den insgesamt 100 Teilnehmern (Preispool: $4,8 Millionen) noch 44 im Rennen um das Bracelet und $1.395.767 Prämie.

Unter diesen Spieler befinden sich auch Daniel Negreanu, Jason Mercier und Felipe Ramos vom Team PokerStars Pro, Bertrand ElkY Grospellier dagegen musste seinen Stuhl am zweiten Spieltag räumen.

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Jason Mercier

Mit 678.000 bzw. 592.000 Chips liegen Negreanu und Mercier sogar über dem Durchschnitt (568.182), haben sich damit eine gute Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf. Ramos muss mit 263.000 Chips auskommen, aber auch dieser Stack ist noch gut spielbar und entspricht in der nächsten Runde No-Limit Hold'em (Level 13) knapp 44 Big Blinds.

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Felipe Ramos

Die Führung im Chipcount hat sich der US-Amerikaner Aaron Katz (1.642.000 Chips) gesichert, dahinter folgt Investmentmanager Talal Shakerchi (1.480.500) aus Großbritannien. Einmal mehr sehr gut im Rennen liegt Michael Mizrachi (1.087.000), der die Poker Players Championship bereits zweimal (2010 und 2012) gewinnen konnte.

Von den zwei deutschen Teilnehmern hat Johannes Becker (293.000) Tag drei erreicht, während Jens Lakemeier, der vor drei Tagen sein erstes Bracelet beim $2.500 Mixed Big Bet gewann, ausgeschieden ist. Ivo Donev (460.000), einziger Teilnehmer aus Österreich, darf ebenfalls vom noch vom ganz großen Wurf träumen.

Bis zur Entscheidung ist es noch ein langer und steiniger Weg. Zunächst müssen sich 29 Spieler verabschieden, um überhaupt die 15 bezahlten Plätze zu erreichen. Der Mincash bringt dann $77.320 Preisgeld.

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