Schenefeld Tag 4: 71 Starter beim Hauptturnier

Schon vor der ersten Hand waren sich die Initiatoren bei PokerOlymp und die Verantwortlichen des Casinos Schnefeld einig: Diese Poker-Woche ist ein voller Erfolg. Auch das No Limit Texas Hold'em-Hauptturnier (Buy-In € 1000 + € 80) fand 71 Teilnehmer. Neben den deutschen Spitzenspielern, die bereits während der gesamten Turnierwoche am Start gewesen waren, griff mit dem Holländer Marcel Luske ein Weltklassespieler ins Turniergeschehen ein. Der "Flying Dutchmann" aus Amsterdam steht mit drei Millionen Euro Turnierpreisen auf Rang 41 der ewigen Welt-Geldrangliste.


Marcel Luske nahm nebenCroupier Bariz Almali den Kampf um den Sieg auf

Schenefeld liegt zwar nicht an der Nordseeküste, aber eine Welle, die alles andere als perfekt für ihn war, riss den Sänger und Entertainer Klaus Baumgart (vom Duo Klaus & Klaus) als Ersten aus dem Turnier. Der Schweizer Topspieler Rino Mathis flog wie an den beiden anderen Tagenauch diesmal früh raus. Rang 67 bringt nicht gerade eine Masse an Punkten beim Mannschaftsvergleich zwischen dem "Team PokerOlymp" und den "Hamburger Giants". Durch den dritten Platz von Toni Vardjavand lagen die Olympioniken mit 214:141 fast uneinholbar in Front. Jetzt steht es 219:141, aber das Team mit Katja Thater, Michael Keiner und sebastian Ruthenberg ist noch komplett im Rennen. Michael Keiner spielt heute in seinem "letzten Hemd". Das Shirt, das er als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bei der Team-WM trug, lässt er verlosen, sollte seine Mannschaft gegen PokerOlymp verlieren.


Dr. Michael Keiner im "letzten Hemd" zwischen den Coupiers Mario Biedermann (l.) und Bariz Almali

Viele Insider drücken Mohammed Peyman die Daumen, dass er wenigsten ins Halbfinale einzieht. In den Tagen zuvor hat er dann seine Gegner mit Masken zu verwirren versucht. Zunächst wandelte er auf den Spuren von "Bully" Herbrich in der Poker-Show von Stefan Raab bei Pro 7. Besonders seine Darbietung einen Tag später als alter Mann war sehenswert (und schweißtreibend). Allerdings waren die Gegner nicht eschockt und deshalb sah Mohammed Peyman wenig später bei einem All-In sehr alt aus und flog aus dem Wettbewerb.


Die Gegner waren beeindruckt: Finale Für Peyman


Beeindruckte die Konkurrenz nicht: Aus für den "alten Mann"


So kennt man Mohammed Peyman am Spieltisch

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