Schenefeld Tag 2: Am Ende gewinnt doch ein Hamburger

Am Ende des zweiten Turniertages in Schenefeld verlor Minh Pham die von ihm den ganzen Tag über gezeigte Geduld. Mit 9-3 in Herz ging er im Heads Up gegen den Hamburger Torre Schönmann All-In. Der legte Q-T auf den Tisch. Auf dem Flop kamen 7h-J-J. Der Turn- eine 8 - gab dem Vietnamesen eine Straight-Chance, aber Pik 5 auf dem River zerstörte alle Hoffnung. So gewann der 37-Jährige Torre Schönemann das Turnier sorgte den zweiten Hamburger Erfolg in dieser Turnierserie.


Minh Pham (vorn) unterlag im Heads Up gegen Torre Schönemann


Siegerehrung: Torre Schönemann eingerahmt von Wolfgang Rosin (l.) und Agron Salihi

Auf dem Weg gab einige große, aber auch glückliche Hände. Die unglücklichsten Momente für die Verlierer: Nur einen ganz kurzen Auftritt gab von Serkan Alp. Mit A-T geht er All-in, wird von Torre Schönmann mit A-J gecallt und scheidet aus. Unglaublich auch das Glück von Jan Gustafsson. "Kojack" sieht mit Pocket-Königen wie der sichere Sieger gegen seine A-Q aus. Zumal der Flop K-J-7 bringt. Der Turn zeigt eine Fünf, doch der River spült eine Zehn zur Straße auf den Tisch und reißt "Kojack" in den Abgrund. Auch gegen Mohammed Peyman lächelt Jan die Schachgöttin Caissa zu: Peyman geht mit J-9 gegen seine J-7 All-In. Der Flop: T-9-4, der Turn A und der River eine - 8 zur Straße!

Diese Preisgelder gwannen die Finalisten:

1. Torre Schönemann , € 10.585
2. Minh Pham , € 7.300
3. Jan Gustafsson , € 5.475
4. Mohammed Peyman , € 4.380
5. Keyan Forouhideh, € 3.285
6. Michael Arpe , € 2.190
7. Omid "Kojack", € 1460
8.  Oliver Belecke, € 1.095
9. Serkan Alp , € 730

 
War nur kurz am Finaltisch: Serkan Alp


Wurde in diesem Finale Achter: Oliver Belecke


Flog mit König-Set raus: "Kojack"


Belegte den fünften Platz: Keyan Forouhideh


Versuchte es mit Brille und Maske, aber auf Platz vier war Schluß: Mohammed Peyman


Der Schach-Stratege kam mit viel Glück auf Rang drei: Jan Gustafsson