Irish Open Dublin: Sieben am Finaltisch

Beim "Irish Open" in Dublin hatte man mit den Verantwortlichen des Fernsehens so geplant: Nach dem dritten Tag bleiben sechs Finalisten übrig, die dann am TV-Tisch am Montag das Finale austragen. Soweit die Theorie. Im Ballsaal des Burlington Hotels lief auch alles nach Plan. Zunächst. Das Teilnehmerfeld reduzierte sich zügig von 42 auf ein Dutzend Spieler. Doch diese letzten Zwölf begannen zu taktieren, keiner gab nun seinen Platz leichtsinnig preis. So dauerte es Stunden, ehe die Zahl der Spieler auf sieben geschmolzen war. Von denen zeigte von da ab niemand eine Schwäche, sodass sich die Turnierleitung im Morgengrauen entschloss, sieben Finalisten am Montagabend zuzulassen. Die TV-Techniker durften den präparierten Finaltisch umbauen. Nach dem aktuellen Chipstand war Roland de Wolfe aus London am Ende der Spielverderber. Allerdings hatte er im Laufe des Tages auch schon die Position des Chipleaders erreicht gehabt.

Roland de Wolfe geht mit den wenigsten Chips ins Finale

Und so sieht der Chipstand vor dem Beginn des letzten Tages aus:

Sorel MizziKanada2.855.000
Nicky PowerIrland  964.000
Thomas FinneranIrland  945.000
Martin SmythIrland  845.000
Danny McHughIrland  803.000
Brian O’KeefeIrland  393.000
Roland De WolfeGroßbritannien  365.000

Und um diese Geldpreise geht es für die sieben Finalisten, von denen der zuerst Ausscheidene immerhin €75.000 sicher hat.

1€ 650.000
2€ 325.000
3€ 210.000
4€ 175.000
5€ 130.000
6€ 100.000
7€ 75.000
   

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