PokerEM: Das Superfinale

Die PokerEM 2006 ist vorüber. Es war wieder einmal ein tolles Turnier in fantastischer Umgebung in einem der schönsten Casinos in Europa. Neben den drei großen Turnieren (EPT Baden mit €5.000 Buyin, Baden Open mit €2.000 und die PokerEM mit bis €2.700 Buyin) gab es wieder einmal die höchsten Cashgames in Europa. Gestern gab es insbesondere einen Omaha Pot Limit Tisch (Minimum Tablestake: €5.000), auf dem insgesamt mehr als 2 Millionen Euro verteilt lagen und wenigstens einmal pro Stunde gab es einen Pot, der eine Viertelmillion Euros oder mehr enthielt.


Der große Turniersaal, in dem später die Cashgames stattfinden

Gestern wurde zunächst das "Last Chance" Turnier ausgetragen, bei dem sich noch die folgenden 8 Spieler für das Superfinale qualifizieren konnten:

  • Rath, Siegfried (Üsterreich)
    Ballegaard, Kent (Dänemark)
    Markovic, Miroslav (Deutschland)
    Vladar, Steven (Großbritanien)
    Sögaard, Lars (Dänemark)
    Pyysing, Aki (Finnland)
    Nisson, Jimmy (Dänemark)
    Keenan, Philomena (Irland)

Damit standen die 80 Teilnehmer für das um 17:00 Uhr beginnende Superfinale fest. Die Preisgeldstruktur sah folgendermaßen aus (Preispool insgesamt €411.255):

  • 1. EUR 82.243
    2. EUR 61.700
    3. EUR 45.250
    4. EUR 32.900
    5. EUR 24.670
    6. EUR 20.560
    7. EUR 16.450
    8. EUR 9.050
    9-16. EUR 4.524
    17-32. EUR 2.056
    33-56. EUR 1.234

Nachdem praktisch alle international bekannten Spieler schon relativ früh augeschieden waren wundert es nicht, den Finaltisch mit einer Reihe von Spielern besetzt zu sehen, von denen man bisher noch nicht so viel gehört hat:

  1. Aki Pyysing (Finnland), 53.100 in Chips
    Gerhard Pichler (Österreich), 46.300
    Walter Erker (Österreich), 19.100
    Rene Mouritsen (Dänemark), 45.900
    Risto Ailamo (Finnland), 106.200
    Gerd Hahnekopp (Österreich), 27.200
    Jan Peter Jachtmann (Deutschland), 10.300

    Vlado Sevo (Österreich), 89.700

 

Jan-Peter Jachtmann war sicherlich der Spieler mit der größten Erfahrung im Seven Card Stud ist jedoch leider mit so wenig Chips an diesem Finaltisch gekommen das er praktisch nur hoffen konnte, die erste brauchbare Hand zu überleben denn das Ante betrug schon 700, das "Complete" 3.000 und das Limit 3.000-6.000. Leider hatte er kein Glück aber es gelang ihm immerhin, einen anderen Spieler zu überleben und so ein Preisgeld von 16.000 für den 7. Platz statt "nur" 9.000 für den 8. Platz zu erreichen (wer bitteschön überlegt sich solche blöden Sprünge in den hinteren Preisgeldplätzen???)

1. Vlado Sevo (Österreich) EUR 82.243
2. Risto Ailamo (Finnland) EUR 61.700
3. Gerd Hahnekopp (Österreich) EUR 45.250
4. Aki Pyysing (Finnland) EUR 32.900
5. Rene Mouritsen (Dänemark) EUR 24.670
6. Gerhard Pichler (Österreich) EUR 20.560
7. Jan Peter Jachtmann (Deutschland) EUR 16.450
8. Walter Erker (Österreich) EUR 9.050 


Vlado Sevo (Österreich)
European Champion in Seven Card Stud 2006