Moneymaker gewinnt drei 'First Fifty' Awards und ist erneut für die Poker HoF nominiert

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Das Jahr 2019 ist zwar erst zur Hälfte vorbei, aber es steht bereits fest, dass es für Team PokerStars Chris Moneymaker unabhängig von Ergebnissen an den Pokertischen ein ganz besonderes Jahr ist.

Moneymaker, der mit seinem Sieg beim WSOP Main Event 2003 die Pokerwelt auf den Kopf stellte und einen nicht für möglich gehaltenen Boom auslöste, zählt erneut zu den zehn Nominierten, die sich in diesem Jahr Hoffnung auf die Aufnahme in die Poker Hall of Fame machen dürfen. Maximal zwei Spielern wird diese Ehre zu teil, ob Moneymaker diesmal dabei ist, erfahren wir am 15. Juli im Rahmen des Final Table beim WSOP Main Event.

Aber der langjährige PokerStars-Ambassador kann dieser Abstimmung ganz entspannt entgegen sehen, denn er wurde am vergangenen Wochenende bereits bei den anlässlich des 50-jährigen Bestehens der World Series of Poker veranstalteten ‚First Fifty Honors Awards' in Las Vegas mehrfach ausgezeichnet.

Im Gegensatz zur Poker Hall of Fame gab es für ‚First Fifty Awards' ein öffentliches Online-Voting auf der Website der WSOP. Abgestimmt wurde in sieben verschiedene Kategorien.

Moneymaker erhält drei Auszeichnungen

Die Ehre für den Award ‚Most Memorable TV Hand' teilte sich Moneymaker mit Samy Farha. Die beiden saßen sich 2003 Heads-up gegenüber und spielten eine denkwürdige Hand aus, in der Moneymaker den ‚Bluff of the Century' auspackte, indem er mit King-high All-in stellte und Farha daraufhin sein Toppair Nines foldete.

Dieser Pot legte den Grundstein für den Sieg beim WSOP Main Event und damit auch für den zweiten Award in der Kategorie ‚Most Impressive WSOP Main Event Win'.

Zu guter Letzt bekam Moneymaker auch noch genügend Stimmen, um sich als einer der ‚Four Most Important Players in WSOP History' seinen dritten Award abzuholen. Und dieser Award unterstreicht noch einmal den Stellenwert von Moneymaker in der Pokerwelt, schließlich öffnete er durch seinen Sieg 2003 die Tore für so viele neue Spieler.

Die weiteren Award-Gewinner

Neben Moneymaker räumte auch Daniel Negreanu gleich drei Awards ab. Einmal für die ‚Best Overall WSOP Performance' - zwei Bracelets und vier Finaltische im Jahr 2013 -, dann als der ‚Fan Favorite' und natürlich als einer der ‚Four Most Important Players in WSOP History'.

Komplettiert wurden die Famous Four durch Pokerlegende Doyle Brunson und Phil Hellmuth, der dann auch noch wenig überraschend den Award als ‚WSOP's Favorite Bad Boy' entgegennahm.

Einen weiteren Award gab es mit Blick auf die kommenden 50 Jahre in der Kategorie ‚Most Likely to Suceed'. Hier wurden standen ausschließlich Spieler bis 35 Jahre zur Auswahl, denen zugetraut wird von 2020 bis 2070 die meisten Braceltes zu gewinnen und das rennen machte Justin Bonomo.

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Der nächste Award für Chris Moneymaker

Moneymaker gewinnt noch mehr

Der letzte Absatz in diesem Artikel gehört aber noch einmal Christ Moneymaker, denn es besteht die Gefahr, dass sich Geschichte wiederholt. Zumindest hat Moneymaker den ersten Schritt gemacht, in dem er am vergangenen Wochenende ein $80 ‚All-in Satellite' über WSOP.com und damit das $10.000 Buy-in für den Main Event gewonnen hat.

128 Pokerspieler hatten für dieses Heads-up-Turnier, bei dem die Spieler in jeder Hand automatisch All-in sind, gemeldet. Am Ende war Moneymaker der Glückliche, der alle Chips vor sich stehen hatte und sich über das Ticket für den am Mittwoch beginnenden Main Event freute.

Auch 2003 hatte sich Moneymaker online, damals bei PokerStars, für den Main Event qualifiziert - der Rest ist Geschichte.

WSOP photography by pokerphotoarchive.com.



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