Chris Moneymaker spricht im Interview mit PokerStars School über seinen Triumph beim WSOP Main Event

Seit gut einer Woche läuft in Las Vegas die World Series of Poker. Es ist die mittlerweile 50. Ausgabe der ältesten und größten Turnierserie überhaupt in der Pokerwelt und wieder sind viele tausend Spieler nach Sin City gereist, um eines der begehrten WSOP-Bracelets zu gewinnen.

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Die WSOP hat bereits in den frühen Jahren viele Stars hervorgebracht, ich denke da vor allem an Doyle Brunson, Stu Ungar, Johnny Chan, Phil Hellmuth oder auch Daniel Negranu. Weltweite Aufmerksamkeit erlangten die WSOP und die genannten Spieler aber erst im Jahr 2003, und verantwortlich dafür war ein damals 27-jähriger Buchhalter aus Tennessee, mit dem mehr als passenden Namen Chris Moneymaker.

Zu dieser Zeit hatte ich mit Poker noch wenig bis gar nichts am Hut, aber ich erinnere mich noch gut an die Werbespots von PokerStars mit dem legendären Satz: „Money hasn't change Chris. He still drops by."

Ob das Geld Chris Moneymaker wirklich nicht verändert hat, bleibt dahin gestellt. Auf jeden Fall hat Moneymaker die Pokerwelt 2003 durch seinen Sieg beim WSOP Main Event komplett auf den Kopf gestellt und einen unfassbaren Pokerboom ausgelöst.

Der sogenannte Moneymaker-Effekt steht auch in enger Verbindung mit PokerStars, denn die Tatsache, dass sich Moneymaker online über ein $45-Satellite für den Main Event qualifiziert hatte, gab der Story erst den 'Vom Tellerwäscher zum Millionär'-Anstrich und sorgte über die nächsten Jahre für einen sensationellen Zulauf an Spielern beim größten Pokerraum der Welt.

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Aber wie war das eigentlich damals vor 16 Jahren, als die WSOP noch im Binion's Horseshoe ausgetragen wurde? Im Interview mit PokerStars School spricht Chris Moneymaker unter anderem ausführlich darüber, wie er sich im Laufe des Main Events vom tighten Online-Qualifikant, ohne jegliche Live-Erfahrung,

„Meine Strategie für jeden Tag bis hin zu Tag 5 war durch den Tag zu kommen, einfach zu überleben, so wenig Hände wie möglich zu spielen. Ich sagte den Vertretern von PokerStars immer wieder, dass ich mich einfach ins Geld folden kann und das war mein Plan."

zum hyper-aggressiven Maniac entwickelt hat.

„Aber es lief dann so, dass ich Hände bekam und begann Spieler vom Tisch zu nehmen... Ich weiß nicht was mich geritten hat, aber ich habe verrückt gespielt und angefangen jede einzelne Hand zu raisen und zu 3-betten."

Außerdem bespricht Moneymaker einige Keyhands, verrät, wie er in der Nacht des Triumphs gefeiert hat und wie es sich anfühlt, dass sein Name untrennbar mit der Entwicklung von Poker in Verbindung steht.

Das komplette Interview findet ihr in der deutschen Übersetzung bei PokerStarsSchool.de. Viel Spaß beim Lesen.


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