WCOOP 2018: Felix 'BrightStripe' Kuermayr über seinen Titelgewinn

Der Name Felix Kuermayr wird ziemlich sicher nur den ganz eingefleischten Pokerfans ein Begriff sein. Klingeln dürfte es dagegen beim Onlinenamen BrightStripe, denn unter diesem Alias macht der Österreicher seit vielen Jahren die virtuellen Tische bei PokerStars unsicher, ist immer wieder in den Ergebnislisten zu den Sunday Majors zu finden.

Anfang September feierte Felix endlich auch seinen ersten großen Titel, gewann gleich zu Beginn der Turnierserie die Highstakes-Ausgabe von Event 2 ($1.050 NLHE) und $76.314,44 Prämie.

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In einem Interview für PokerStarsblog.com, das mein englischer Kollege Jack Stanton führte, spricht Felix jetzt über seinen Erfolg bei der WCOOP und seine bisherige Karriere als professioneller Pokerspieler.

Demnach hat alles vor gut zehn Jahren während seines Philosophie-Studiums angefangen. Zwar beendete Felix das Studium mit dem Bachelor-Abschluss, dennoch verdient er sein Geld bis heute ausschließlich als Pokerspieler.

Geboren und aufgewachsen ist Felix in Wien, wo er auch heute noch lebt. Doch obwohl die Hauptstadt Österreichs in den vergangenen Jahren zu einem echten Hotspot für talentierte und erfolgreiche Pokerspieler, insbesondere aus Deutschland, geworden ist, hat Felix kaum Kontakte zur lokalen Poker-Community: „Die meisten meiner Pokerfreunde habe ich in Foren oder Skype-Gruppen kennengelernt, daher leben sie überall auf der Welt."

Natürlich geht es in dem Interview auch um seinen WCOOP-Sieg. Felix verrät, warum Pocket Fours bei diesem Turnier gleich mehrfach eine entscheidende Rolle spielten, und wir erfahren, dass die Siegprämie im Vergleich zu seinem bisher größten Erfolg verblasst.

Das komplette Interview findet ihr, wie bereits erwähnt, im PokerStarsblog.com.

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